NEWS

Die Medical Tribune vom 02.10.09 berichtet:

Nach Hüft- und Knieoperationen kommt es immer wieder zu Beinvenenthrombosen und Lungenembolien

„Thrombose trotz Prophylaxe (Vorbeugung)“

Trotz Leitliniengerechter Thrombosevorbeugung kommt es nach Hüft- und Knieoperationen immer wieder zu tiefen Beinvenenthrombosen und Lungenembolien. Diese verursachen oft keine Symptome und bleiben so unerkannt.

Durch routinemäßige Untersuchungen, längerfristigen Nachbeobachtungen und Leitliniengerechte Therapie kann man diese Komplikationen eindämmen. Ganz verhindern lassen sie sich aber nicht, schreibt Dr. Christian Musselmann von der Abteilung Orthopädie/Sportmedizin der Rehaklinik Medical Park St.Hubertus in Bad Wiessee.

„...bei 22% der 572 Knie-Patienten und bei 6% der 609 Hüft-Patienten wurde eine tiefe Beinvenenthrombose oder Lungenembolie entdeckt. Bei jedem zehnten Patienten fand sich die Thrombose im nichtoperierten Bein..."

Wichtig ist daher die regelmäßige Suche nach asymptomatischen Thrombosen, und zwar an beiden Beinen!

Kommentar: Thrombosen müssen nicht immer mit Beinschwellungen einhergehen, besonders wenn die Thrombose am Unterschenkel entsteht. Hier gibt es mehrere (sechs) tiefe Venen nebeneinander, die nicht immer gleichzeitig zu sind. Das Wichtigste ist, daran zu denken, das es eine Thrombose sein könnte, insbesondere auch nach Operationen, nach längeren Flügen, ruhig stellenden Verbänden...
Meist reicht eine Duplexsonografische Untersuchung um den Thromboseverdacht abzuklären.

Klinik am Ruhrpark, 06.10.2009


Klinikinfo History
Ärzte Pflegeteam Empfang Servicekräfte