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In ihrer aktuellen Ausgabe schreibt die Münchener Medizinische Wochenzeitschrift (Nr.43/2009) auf Seite 20 folgendes:

Akuter Brustschmerz „von lebensbedrohlich bis psychisch...“

Die Abklärung akuter Brustschmerzen erfordert einen breiten differenzialdiagnostischen Ansatz...

Unter anderem wird über die Lungenembolie geschrieben, sie würde häufig übersehen werden.

„Bis zu 85 Prozent der Patienten mit einer akuten Lungenembolie geben neben Luftnot auch atemabhängigen Brustschmerz an.
Trotzdem wird die Lungenembolie nur in einem Drittel der Fälle diagnostiziert.“
„Sie ist die am häufigsten übersehene Diagnose die mit Thoraxschmerz einhergeht“ sagt Prof. Dr. Hinrich Hamm, Westerland.
Das Ãœbersehen kann fatale Konsequenzen haben: 10 Prozent der Patienten mit akuter Lungenembolie sterben in der ersten Stunde.

Fazit: Das Wichtigste ist – wie immer – daran denken, dass bei akuter Luftnot auch eine Lungenembolie die Ursache sein könnte.
Besonders zu beachten ist dieses, wenn man dabei noch ein geschwollenes Bein hat (Thromboseverdacht!) oder sowieso unter Krampfadern leidet.

Klinik am Ruhrpark, 24.11.2009


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