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Entnommen aus dem www.openpr.de Presse Archiv ist folgender Artikel:

Offene Beine - Schlechte Versorgung ein Drama

Wir schätzen , das in Deutschland mehrere Hundert Tausend Patienten ein Offenes Bein haben.50-85% davon sind Folge unzureichend behandelter Venenerkrankungen. "Krampfadern , Thrombosen können prinzipiell immer zu einem Offenen Bein führen",so der Chefarzt der ältesten Fachklinik für Venenerkrankungen im Ruhrgebiet, Ullrich Katz.
Nun zeigt eine Studie , dass es besser sei, einen Kompressionsstrumpf zu tragen , als einen schlechten Kompressionsverband zu machen.
Und in der Öffentlichkeit wird nun propagiert :" Kompressionsstrumpf besser als Kompressionsverband".
Diese Aussage ist natürlich totaler Unsinn ,so Katz von der Klinik am Ruhrpark.

Selbst Prof.Rabe,der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie,der führenden wissenschaftlichen Fachgesellschaft ,schreibt in der Ärzte Zeitung vom 25.8.2010,dass Kompressionsverbände oft nicht wirksam angelegt werden,und dann sei ein Kompressionsstrumpf halt besser.
Das Anlegen von gut sitzenden Verbänden will gelernt sein.Nicht irgend eine Venensalbe hilft , auch kein noch so teures " modernes Wundsystem"-wie man die teuren Wundauflagen heute nennt.

Der Überdruck im Bein muss beseitigt werden.Und das auch mehrfach täglich , denn ein geschwollenes Bein , wird dünner bei korrekter Therapie,also muss die Kompression auch nachgezogen werden.Auch am Abend , auch am Wochenende,auch an Feiertagen.
"Man kann doch den Patienten keinen drittklassigen Kompressionsstrumpf geben,bei einem geschwollenen Bein , nur weil man in Deutschland die Anlage von Kompressionsverbänden verlernt hat" so Ullrich Katz.
Aber das Problem geht viel weiter: die völlig unzureichende Bezahlung in der Kassenpraxis zwingt die Ärzte zu solchen weniger wirksamen Maßnahmen.
Der Patient leidet länger, am Ende entstehen dadurch viel höhere Kosten.
"Wir haben immer wieder Patienten mit grotesken offene Wunden , die viele Jahre bestanden und behandelt wurden, bei denen einige Wochen , manchmal auch Monate, intensivierte kombinierte Kompression das Ulcus problemlos abgeheilt hat!" erläutert Katz.
"Ich bin schon mit dicken Ordnern voller Fotos zur AOK Bochum gegangen,aber genutzt hat es gar nicht",erklärt der Chefarzt der Klinik am Ruhrpark,auf die Frage , warum seine Klinik keinen Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Kassen hat.
Es wird Zeit , das hier in Deutschland ein Umdenken stattfindet.
Die Kassen vor Ort könnten viel zur Verbesserung der Versorgung beitragen, denn sie sollten Ihre Kundschaft und die Ärzte mit ausreichender Erfahrung kennen.

Klinik am Ruhrpark, 14.09.2010


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