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Je fester , des wirksamer.Hohe Kompressionsklasse hilft besser

Nach Thrombose Kompressionsstrümpfe extrem wichtig

Nach einer Tiefen Beinvenen-Thrombose droht ein Ulcus cruris-Offenes Bein , durch den erhöhten venösen Druck im Bein.
Nach einer Studie von May Clark-Moloney von der Universität Limerick,Irland, steigt mit höherer Kompressionsklasse auch die Schutzwirkung.
Von 100 Patienten mit venöser Insuffizienz haben sich 11 geweigert , den Kompressionsstrumpf zu tragen.Bei diesen kam es 6x häufiger zu dem gefürchteten Beingeschwür.
Man sollte die Strümpfe verschreiben mit entsprechend hoher Kompressionsklasse , die gerade noch tolerabel sind !
Voraussetzung ist , dass man das Thrombose-Bein absolut dünn wickelt.Und daran scheitert die Therapie ganz häufig.

Kommentar Ullrich Katz :

Immer wieder stellen sich in unserer Klinik Patienten nach Thrombose vor mit geschwollenen Beinen und dem fatalen Hinweis" man könne nichts mehr tun"...
Erst Ende November2012 konnten wir in 30 Tagen Intensiver Kompressionstherapie einem Patienten mit 4-Etagen-Thrombose , bei dem die Beinvenen vollkommnen verschlossen waren, 9cm Umfangsverminderung bewirken.
Es wurde 3x täglich ein mehrlagiger Kompressionsverband angelegt und gleichzeitig bekam der Patient Intermittierende Kompression mittels Lymphamat und Lymphe Press 6 x täglich.

Ein Ulcus cruris entsteht nach Thrombose nur über die Schwellung-die unbedingt verhindert werden muss!
Geräte zur Intermittierenden Kompression kann man den Betroffenen auch zur Heimtherapie verordnen.

Klinik am Ruhrpark, 09.12.2012


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