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Megastudie belegt erhöhtes Gefässrisiko vor allem in jungen Jahren

Verwandte von Thrombose-Patienten gefährdet

Die Medical Tribune schreibt in ihrer Ausgabe Nr.4 , 27.Januar 2012 Seite 23:
In einer gross angelegten schwedischen Studie an 45 000 Thrombosepatienten, wurden Daten analysiert und die Angehörigen 20 Jahre(!)nachverfolgt. Das Ergebnis zeigte, dass besonders in jungen Jahren, zwischen 20 und 40, besonders Verwandte 1.Grades ein mehr als 2fach erhöhtes Thromboserisiko hatten !
Bei ererbten Thrombosefaktoren ( = Thrombophilie) traten die gleichen Gene bei 382 Verwandten von 84 Thrombosepatienten 149 x auf.
Es sollte bei derartigen Konstellationen in Risiko-Situationen Heparin gespritzt werden ( z.B. Flüge, Immobilisationen, Schwangerschaften, Traumata etc.).

Bei betroffenen Frauen sollte auf die Pille verzichtet werden! Auch Hormongabe in der Menopause sollte nicht erfolgen.

Es zeigte sich , daß Verwandte immer dann eine Thrombose erlitten , wenn kein Heparin in risikoträchtigen Situationen gegeben wurde.

Ein klares Bekenntnis zu Kompressionsstrümpfen und Heparingabe in Risiko-Situationen. ASS ist nicht geeignet, es wirkt besser bei Erkrankungen der Arterien !

Klinik am Ruhrpark, 13.12.2012


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