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Chronische Wunden-Effektive Behandlung nötig

Offene Beine-zu viele Amputationen in Deutschland

Frau D. 74 Jahre alt, bei der DAK-Gesundheit Stuttgart versichert.
Rechtes Bein seit 25 Jahren offen, links seit 15 Jahren chronische Wunden. Seit 10 Jahren kommt die Caritas TÄGLICH.Gesamt-Wundfläche ca.960 cm2
Anfang April sollte am rechten Bein eine Major-Amputation in Stuttgart gemacht werden.
Patientin befindet sich seit 2.4.13 in unserer stationären Behandlung. Mehr als 80 % der Wunden beider Beine sind abgeheilt.
Patientin ist völlig schmerzfrei. Natürlich sind ca. knapp 200 cm2 immer noch abzuheilen-aber eine Amputation konnte definitiv verhindert werden.
DAK verweigert die Zahlung mit dem Hinweis , wir seien eine Privatklinik. Aber eine Kassenzulassung, sowie Zulassung wegen Sonderbedarf wird abgelehnt da es angeblich keinen Bedarf gäbe!
Dennoch entstehen Wund-Zentren , Pflegekräfte werden zu Wundmanagern geschult.Das ist zu begrüssen, aber sollte unbedingt in kompetenter ärztlicher Hand bleiben.
Die Versorgung Chronischer Wunden wird systematisch auf Pflegekräfte delegiert und aus der ärztlichen Praxis verlagert.
Kurzfristige Kostengründe sind nicht stichhaltig und müssen Ergebnis-orintiert kontrolliert werden. Wann und wie lange sind die Wunden abgeheilt ?

Kommentar:Ein stationärer ,intensiver Aufenthalt in einer Wundklinik lässt viele Amputationen verhindern und chronische Wunden abheilen. Kurzfristige Mehrkosten werden durch fehlende Folgekosten kompensiert.Eine Amputation dürfte die teuerste und auch unmenschlichste Form der Wundversorgung sein!

Klinik am Ruhrpark, 30.06.2013


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