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Wundauflagen heilen keine Wunden

60% Behandlungsfehler bei Chronischen Wunden

Er schlug ein wie eine Bombe.Der am 16.9.14 erschienene Heil-und Hilfsmittelreport der Barmer BEK Report :\"In Deutschland leiden Patienten unnötig lange an chronischen Wunden...Jährlich kommen 50 000 dazu,gravierende Unterversorgung!Nur knapp 40% der Patienten mit chronischen venösen Unterschenkelgeschwüren ( ulcus cruris) erhalten eine Kompressions-Therapie.
Deren Unterlassung ist nach Meinung der Fachleute ein Behandlungsfehler,so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BEK Dr.Rolf-Ullrich Schlenker.
Mein Kommentar dazu :
Der Behandlungsmarkt ist völlig degeneriert. Wundauflagen-Hersteller dominieren Wundkongresse! Sie bezahlen die Ausstellung.Universitäre Verkäufer von Wundauflagen werden durch Studien geködert und stehen auf der Payroll der Wundauflagen-Herrsteller.
Am Fliessband werden Wundmanager in die Behandlung schwerster Wunden gedrückt. Immer neue Wundauflagen, bisher ca-900 , überschwemmen den Markt.Absolut unnötig und gefährlicher Unsinn!
Einfache Selbsterklärung der Industrie macht es möglich , das CE-Zeichen zu bekommen,um dann Europa-weit zu vermarkten!
Ärzte werden durch lächerliche Vergütung aus der Behandlung gedrängt.
Wundauflagen sind von völlig untergeordneter Bedeutung in der Behandlung chronischer venöser Beingeschwüre.Und dass sind immerhin bis 90% ALLER Chronischen Wunden:
Es geht nicht , dass urärztliche Diagnosen und Therapien auf- im Schnelldurchgang produzierte Wundmanager- verlagert wird, die in der Regel keine Ärzte sind .

Klinik am Ruhrpark, 23.09.2014


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