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BESENREISER

Besenreiser sind kleine und kleinste, maximal 1 mm breite Venenerweiterungen unter der Haut. Bei Frauen treten sie gehäuft auf und stören zum Teil erheblich. Im Innen- oder Außenknöchelbereich sind sie oft Folge eines zu hohen Druckes in den Venen. Hier gehören sie zu den Folgen von Krampfadern. Wir sprechen dann von „Corona phlebectatica paraplantaris“ („Kronenförmige Venenerweiterungen neben der Fußsohle“).

An den Beinen können Besenreiser extreme Ausmaße annehmen. Überwiegend bläulich, gelegentlich rötlich, stellt deren Beseitigung „die hohe Schule der Verödungstherapie“ dar. Es werden mehrere Verfahren angeboten mit unterschiedlichen Erfolgen, aber das mit Abstand häufigste und Erfolg versprechendste Verfahren ist die Sklerosierung – Verödung der Besenreiser.

1. Verödung „Schaumsklerosierung“:

Aufgeschüttelt als Schaumsklerosierung spritzt man eine alkoholische Lösung streng in die kleinsten Venenerweiterungen und versucht damit eine Blutgerinnung auszulösen. Nimmt ein Venenabschnitt lange nicht am Blutfluß teil, degeneriert er – wir sagen er wird „resorbiert“ und somit unsichtbar aufgelöst.

2. Lasertherapie:

Laserenergie „verkocht“ die Vene. Die Lasertherapie von Besenreisern ist nicht die Therapie der ersten Wahl!

In seltenen Fällen hat sich eine Kombination aus Schaumsklerosierung und Laser-Therapie als viel versprechend herausgestellt, insbesondere bei nur rötlichen Besenreisern. Man muß ganz klar sagen, dass es bisher kein Therapieverfahren gibt, was die Besenreiser 100%ig sicher und dauerhaft beseitigen kann. Hier sind die Ergebnisse von Patient zu Patient verschieden.

3. Elektro-Koagulation:

Diese ist eigentlich schon wieder vom Markt verschwunden!

Aethoxysklerol löst eine Gerinnung auf chemischem Wege auf, der Laser mit Hochenergie und der Strom sollen das Gleiche bewirken. Er ist nicht so fein steuerbar, hinterlässt oft Braunverfärbungen und Hautverbrennungen. Dieses Therapieverfahren findet in unserer Klinik keine Anwendung.

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